Vermietungsbüro Gradwohl-Immobilien
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Senioren

Wir werden alle älter. Manche von uns benötigen Hilfe, haben keine Angehörigen mehr, die sich kümmern können und sind deshalb dringend auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen.

Ich persönlich versuche, ein wenig von meiner Zeit und Arbeitskraft einzubringen um diese Menschen über die Sozialstation Walzbachtal zu unterstützen.

Ich absolvierte dazu vor einigen Jahren eine Ausbildung zum Alltagsbegleiter nach § 87b SGB XI und biete über die AWO Bruchsal inzwischen auch Teile dieser Ausbildung selbst an, wie auch Weiterbildungen an Altenheimen.

Inhouse-Schulungen

Als freier Dozent biete ich Seminare als Inhouse-Schulungen direkt bei Senioren-Einrichtungen an. Zusätzlich unterrichte ich im Auftrag anderer Schulungsunternehmen (z.B. AWO Karlsruhe-Land).

Nachfolgend finden Sie Beschreibungen meiner aktuellen Seminare.
Selbstverständlich versuche ich auf Ihre individuellen Wünsche einzugehen, was Inhalte, Themen und Zeitrahmen angeht.
Lassen Sie uns einfach darüber sprechen!

 

1. Lernpsychologie und Demenz - ein Perspektivenwechsel
(Pflichtfortbildung §87b SGB XI, 2-tägig)

 

Die Lernpsychologie liefert erstaunliche Erkenntnisse über die Verhaltensweisen von dementiell veränderten Menschen und bietet Hilfestellungen für einen verbesserten Umgang mit diesen Klienten. In Kombination mit Überlegungen zur Kommunikation zwischen Pflegepersonen und sehr alten (evtl. dementen) Menschen wird ein Perspektivenwechsel möglich. Die Verbesserung der Beziehung und des gegenseitigen Verstehens zwischen Pflegepersonen und deren Klienten ist das Ziel des Kurses. Die Ergebnisse werden zukunfts- und lösungsorientiert mit den TeilnehmerInnen erarbeitet. Themen aus dem Seminar:

- Grundüberlegungen zur zwischenmenschlichen Kommunikation
- Erkenntnisse aus der Lernpsychologie in Bezug auf Demenz
- Perspektivenwechsel (angelehnt u.a. an Pacing/Leading)
- Betrachtungen aus konkreten "Heim"-Erfahrungen
 

 

Das Seminar besteht lediglich zum Teil aus theoretischen Informationen. Das Ziel des Kurses ist eine verbesserte Kommunikation zwischen Pflegepersonen und Klienten und damit auch ein besseres Verständnis der Lebenswelt unserer Klienten. Das Ziel ist eine konkrete Bewusstseins- und Verhaltensänderung. Diese Veränderung kann kaum durch rein theoretische Überlegungen errungen werden. Selbsterfahrungen, Gruppenarbeiten und Rollenspiele ermöglichen die Verankerung neuer Erkenntnisse bei den TeilnehmerInnen. Auf individuelle Wünsche der TeilnehmerInnen wird möglichst eingegangen, wodurch ein Wiedererkennen der eigenen Erfahrenswelt gewährleistet wird und der Transfer der Erkenntnisse in die eigene Arbeitswelt einfacher gestaltet werden kann. Durch gezielte, systemisch orientierte Aufgabenstellungen werden zukunfts- und lösungsorientierte Erkenntnisse gefestigt.
Zeitrahmen: Das Thema kann mit Abstrichen innerhalb eines Tages bearbeitet werden. Deutlich geschickter erscheint jedoch die Verteilung auf zwei Tage.

 

2. Mimik verstehen – wertschätzend kommunizieren (Pflichtfortbildung §87b SGB XI, 2-tägig)

 

Kommunikation besteht zum größten Teil aus nonverbalen Signalen. Mimik, Gestik, Körperhaltung und Ausdrucksweise vermitteln Gesprächsinhalte, die meist nur als „Bauchgefühl“ ankommen. Bereits als Säugling konnten wir diese nonverbalen Signale einordnen, lange bevor wir die menschliche Sprache erlernten. Durch das Erlernen der Sprache treten die Empfindungen für nonverbale Signale leider augenscheinlich in den Hintergrund.

Bisweilen werden wir auf die nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten zurückgeworfen. Gerade in der Betreuung von Menschen mit demenziellen Veränderungen nimmt die nonverbale Kommunikation einen zunehmend wichtigeren Platz ein und ist u.U. die einzige Verständigungsmöglichkeit, die noch zur Verfügung steht.

Im Seminar lernen wir, wieder genauer hinzuschauen, nonverbale Signale zu erkennen und zu verstehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem mimischen Ausdruck, der Emotionen spiegeln kann. Emotionen zu erkennen, bedeutet natürlich auch, mit diesen umgehen zu können und sie zu thematisieren. Das Ergebnis ist eine achtungsvolle, wertschätzende Kommunikation.

Themen aus dem Seminar:

- Grundlagen aus der Gehirnbiologie, Wahrnehmungs- und Lernpsychologie, die uns das Verstehen der Lebenswelt anderer Menschen erleichtern.

- Überlegungen zu den Kommunikationstheorien von Schulz-von-Thun, Watzlawick und A. Retzer.

- Emotionen machen uns Menschen aus. Emotionen machen das Leben lebenswert und spannend und motivieren uns, aktiv zu werden. Emotionen können für ein menschliches Miteinander aber auch hinderlich sein. Wir lernen im Seminar die wichtigsten Emotionen über mimische und andere nonverbale Signale zu erkennen. Der amerikanische Psychologe P. Ekman ist hier als Wegbereiter der aktuellen Forschung zu nennen.

- Wie können wir mit diesen erkannten Emotionen umgehen? Im Seminar erarbeiten wir, wie wir diese Erkenntnisse konkret nutzen können, um eine tragfähige, wertschätzende Beziehung aufbauen zu können.
 

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im pflegerischen Bereich, speziell der Seniorenbetreuung.

 

Zeitrahmen:

2 - 4 Tage, abhängig von den gewünschten Themen und Vertiefungsschwerpunkten

 

3. Alltagsbegleiter-integrierte Ausbildung "Lernen-lernen" und Kommunikationstraining

 

Seminarangebot für 1 bis 4-tägige Veranstaltungen im Rahmen von ATB-Ausbildungen und Pflichtveranstaltungen für ATB-Kräfte.
Als freier Dozent habe ich in ein variables Kurskonzept erstellt, das im Rahmen von ATB-Ausbildungen nach §87b SGB XI integriert werden kann. Das Konzept ist zeitlich flexibel und kann im Zeitraum von 1 bis 4 Tagen stattfinden.
Die zwei Hauptthemen, die hierbei berücksichtigt werden sind "Lernen lernen" und "Kommunikation mit Senioren". Beide Themen können kombiniert oder auch separat behandelt werden.
Die Themen sind didaktisch wohl strukturiert. Neben der Vermittlung von theoretischen Inhalten stehen Selbsterfahrung und entdeckendes Lernen im Vordergrund. Durch Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Präsentationsübungen wird die Verfestigung des Gelernten erleichtert. Mein Ziel als Dozent ist nicht die "Eintrichterung" von Faktenwissen, sondern Erkenntnisse zu vermitteln, Verhaltensmuster zu hinterfragen und zu verändern und das Bewusstsein, v.a. in Bezug auf die Arbeit mit sehr alten Menschen und dementen Klienten, zu aktualisieren.  
Ich versuche jederzeit die Beziehung zwischen dem Gelernten und der besonderen Situation der späteren Klienten herzustellen. Selbst das Thema "Lernen lernen" birgt bereits viele mögliche Erkenntnisse in Bezug auf den Umgang mit Klienten.

 

 

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